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Die Ziele unser pädagogischen Arbeit

In jeder Gruppe werden individuelle Ziele für die Kinder erarbeitet und schriftlich festgehalten. Die Eltern werden hierzu 1 mal jährlich zu einem Gespräch eingeladen über die Ziele und Fortschritte ihres Kindes informiert. Inhaltlich basieren die Ziele auf folgenden Förderschwerpunkten:

  • der Selbstständigkeit

  • des Selbstbewusstseins

  • des Sozialverhaltens

Alle genannten Bereiche wissen wir in der Kindesentwicklung einer hohen Priorität zu.

 

Die Entwicklung der Selbstständigkeit dient den Kindern dazu, in vielen Lebensbereichen eigenständig zurechtzukommen.

 

Ein zentrales Element ist dabei der Erwerb von Wissen, sowie die Erweiterung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Kinder in ihrem selbstständigen Verhalten fördern. Wir setzen in unserer Zielsetzung bei der Neugierde der Kinder an. Sie ist die entscheidende Motivation, sich neues anzueignen.

 

Eine positive Persönlichkeitsentwicklung kann nur gelingen, wenn das Fundament durch Bindung zwischen Bezugsperson (Eltern, päd. Fachpersonal, Freunde der Familie) und dem einzelnen Kind von guter Qualität ist.

 

Wir nehmen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit in den Blick und ermutigen es darin, Vertrauen zu sich zu entwickeln und sich an seinen Stärken und Fähigkeiten zu erfreuen.

 

Unsere Beziehung zu den Kindern ist geprägt von Achtung und Anerkennung.

 

Die oben genannten Elemente, tragen zu einer gelungenen Ich-Entwicklung bei.

 

In der Entwicklung des Sozialverhaltens ermöglichen wir Erfahrungen des selbstbestimmten Lebens.

 

Bei uns lernen Kinder, die Interessen von anderen Menschen zu akzeptieren. Sie erfahren die Bedeutung von Freundschaften und Beziehungen für die Gestaltung ihres Lebens. Sie probieren sich in unterschiedlichen Formen von Beziehungen aus. Dazu gehören gleichberechtigte Kontakte zwischen Jungen und Mädchen und das Erlebnis mit anderen Kindern Spaß zu haben.

 

Die Förderung der Kreativität ist unserer pädagogischen Arbeit ein Ziel, dass alle Aktivitäten begleitet. Wir fördern Kinder darin, ihre Umgebung mit allen Dingen und Menschen umfassend wahrzunehmen. Dazu lernen die Kinder unterschiedliche Formen kennen, sich auszudrücken und mitzuteilen (Musik, Malen, Bewegung, Gestalten, Darstellen).

 

Wir bieten dem Kind Freiraum, seine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse auszuleben und weiterzuentwickeln. Jedes Kind wird in seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand individuell durch seine Kindergartenzeit begleitet.

 

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Das Spiel

Im Spiel haben die Kinder die Möglichkeit, eine selbstbestimmte Tätigkeit auszuüben, in der sie ihre Lebenswirklichkeit konstruieren und rekonstruieren können. Sie schaffen sich passende Bedingungen und spielen soziale Beziehungen nach. Mit ihrer Fantasie gelingt ihnen eine entsprechende Umgestaltung der tatsächlichen Gegebenheiten.

 

Das Spiel ist in besonders ausgeprägter Weise ein selbstbestimmtes Lernen mit allen Sinnen, mit starker emotionaler Beteiligung, mit geistigem und körperlichem Krafteinsatz. Es ist ein ganzheitliches Lernen und fördert die Kinder in ihrer Persönlichkeit.

 

Das Freispiel (selbstbestimmtes Spiel)ist uns wichtig. Wir geben in unserer Arbeit den Kindern vielfältigen Möglichkeiten, sich im Freispiel auszuprobieren. Dies ist eine Zeit für die Kinder, in der sie von sich aus aktiv werden können, ohne von uns im Tagesablauf „verplant“ zu werden. Das Freispiel ist eine Zeit der Selbstbestimmtheit der Kinder. Sie können selbst aussuchen, was und mit wem sie wo spielen möchten.

 

In Rollenspielen können die Kinder ihre Fantasie ausleben und Erfahrungen und Erlebnisse aus ihrer eigenen Lebenssituation auf spielerische Art verarbeiten. Dabei können sie sich selbst ihre Spielpartner wählen und so eigenständig Freundschaften schließen. Wir geben den Kindern den nötigen Rückzugsraum, den sie dafür brauchen, z.B. in selbstgebauten Höhlen oder in den Funktionsecken unserer Gruppenräume.

 

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Unser pädagogischer Ansatz

In unserer pädagogischen Arbeit richten wir uns nach dem Situationsorientierteransatz.

Hierbei ist die Lebenssituation der Kinder der Ausgangspunkt unserer Arbeit.

Die Lebenssituation der Kinder, die wir in unserer Einrichtung betreuen ist gekennzeichnet durch einen hohen Konsum von Medien und technisch vorgefertigtem Spielzeug. Das Spiel draußen hat einen geringen Stellenwert erhalten und die Terminpläne für Kinder nehmen zu.

Daraus ergeben sich für uns folgende Förderschwerpunkte:

  • Bewegungs- und Gesundheitsförderung

  • Wahrnehmungsförderung

  • Medienkompetenzförderung

  • Handwerkliches Grundverständnis

Projekte ermöglichen eine weitere Lernform um unteranderem Umwelt- und Verkehrserziehung begreifbar zumachen und Zusammenhängen herzustellen. Ausgehend von den Interessen und vom Entwicklungsstand der Kinder werden Themen aufgegriffen und durch Angebote und gemeinsame Unternehmungen erarbeiten.

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Planung der pädagogischen Arbeit

Unsere Planung steckt den organisatorischen Rahmen unserer pädagogischen Arbeit ab sie gibt Orientierung und Verlässlichkeit in der Gestaltung des Tages- und des Wochenablaufes. Sie orientiert sich an unseren pädagogischen Zielen und spiegelt wider, was in den einzelnen Gruppen geschieht.

 

Zur verständlichen Darstellung und für einen Transparenten Arbeitsablauf hängen Wochen- und Bildungspläne an den Gruppeninformationswänden aus.

 

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Grundprinzip unserer Arbeit

Wesentliches Prinzip unserer Planung ist dabei der Wiederkehrende Rhythmus von Tagesablauf und wöchentlichen Angeboten.

 

Diese sind wichtige Fixpunkte unserer pädagogischen Arbeit und geben den Kindern Halt und Sicherheit im Kindertagestättenalltag. Genügend Raum für Flexibilität und Spontanität wird in den Planungen mit eingerechnet. Somit kann jeder Zeit auf Bedürfnisse der Kinder, Wettersituationen oder andere äußere Bedingungen eingegangen werden. Die Kinder werden regelmäßig an der Planung des Tages mit hinzugezogen, indem wir gemeinsam den Tag und die Angebote besprechen und planen.

 

Wir orientieren uns im Kindertagesstättenjahr an den Jahreszeiten und gesellschaftlichen Festen und greifen diese in unseren Themen und Aktivitäten auf.

 

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Gesundheitserziehung

Der Schutz der Gesundheit ist nach dem Grundsatz der Menschlichkeit ein besonderes Anliegen des Deutschen Roten Kreuzes. In der DRK- Kindertagesstätte steht die Förderung des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens der Kinder im Vordergrund.

Bewegung

Bewegung ist für Kinder ein Grundbedürfnis, sie suchen immerzu die Möglichkeit grob- und feinmotorische Bewegungsformen auszuprobieren. Sie entdecken ihren Körper, erkennen seine Fähigkeiten und die eigenen Leistungsgrenzen, immer wieder neu.

 

Ernährung

Im Bereich der Gesundheitsvorsorge begegnet Kindern die Ernährung in Form von Essen und Trinken, aber auch als Teil der Kultur. Sie Erleben das gemeinsame Zubereiten von Speisen und gemeinsame Mahlzeiten.

 

Um Kindern gesellschaftliche Normen zu vermitteln, legen wir großen Wert den Kindern hier Selbstständigkeit zu ermöglichen.

 

Krankheit

Kinder erleben Zeiten, in denen sie sich (körperlich und seelisch) nicht wohl fühlen. Um Kindern Kompetenzen im Bereich der Gesundheitsförderung mit an die Hand zu geben, begleiten wir Kinder und Eltern durch Kinderkrankheiten, Phasen der Traurigkeit oder Müdigkeit. Die Kinder können erlernen, Unterschiede wahrzunehmen und auszudrücken, indem sie erfahren gepflegt zu werden und sich selbst zu pflegen.

 

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Regeln der DRK-Wiesen KiTa

Regeln geben Sicherheit und Orientierung für das eigene Verhalten und für die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Menschen. Das Zusammenleben wird mit Regeln erleichtert.

Es ist uns bewusst, dass Menschen sich an Regeln nur dann halten, wenn sie von ihnen akzeptiert und als sinnvoll erachtet werden. Aus diesem Grund werden die Regeln im Mitarbeiterteam und mit den Kindern besprochen, über- und bearbeitet.

 

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Beobachtung & Dokumentation

Beobachten und Dokumentieren sind unerlässlich, um zu erkennen, wo sich ein Kind im aktuellen Bildungsprozess befindet und wie wir es darin wirksam unterstützen können.

 

In unserem Kindertagesstättenalltag planen wir die Zeit für systemische Beobachtungen ein.

 

Erzieherinnen führen regelmäßig Beobachtungen aller Kinder in ihrer Gruppe durch, dokumentieren diese und werten sie mit den Kindern, im Team und mit den Eltern gemeinsam aus.

 

Die Ergebnisse werden in einem individuellen Bildungs- und Entwicklungsdokument, dem Portfolio festgehalten.

 

Das Portfolio steht den Kindern und Eltern zur Verfügung.

 

 

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